Gewaltprävention und Selbstbehauptung für mehr Sozialkompetenz

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Selbstbehauptungstraining

“kein Weichei sein, kein Rambo werden”

 

Buben befinden sich immer wieder in Konfliktsituationen.
Sie provozieren, fordern heraus, überschreiten Grenzen. Sie werden gemobbt, angegriffen und gedemütigt. Sie stehen dabei und wissen nicht, wie sie anderen beistehen können. Und sie befürchten, selber Zielscheibe zu sein.

Buben wollen nicht ohnmächtig sein.
Sie fühlen sich bedroht und hilflos. Um sich zu schützen, wählen sie verschiedene Wege. Die einen ziehen sich zurück, werden übervorsichtig und fühlen sich dann oft als Versager, als Jungen zweiter Klasse. Andere treten die Flucht nach vorn an: sie verdrängen ihre Ängste – und gehen in den Angriff über, mit Worten oder Fäusten.

Buben haben dann eines gemeinsam:
Sie finden keinen geeigneten Weg, sich angemessen zu behaupten. Sie brauchen Unterstützung darin, weder zu provozieren noch zu passiv zu sein. Und sie müssen ermutigt werden, sich selbst in ihrer Persönlichkeit anzunehmen und die eigenen Fähigkeiten unabhängig zu entwickeln.

Ziele:
Ein Selbstbehauptungstraining hat das Ziel, Buben dabei zu unterstützen, eigene Bedürfnisse selbstbewusst zu spüren und sich dafür angemessen einzusetzen. Der Grenzgang zwischen den Polen provozieren und zu passiv zu sein erfordert, sich selbst und das Gegenüber wahrzunehmen und einzuschätzen.